In ihrer Predigt zu Heiligabend hat die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck die Menschen dazu ermuntert, sich von der Weihnachtsbotschaft berühren und verändern zu lassen. Mit Jesu Geburt beginne etwas Neues, ein anderes Miteinander, eine Haltung «radikaler Liebe». Es gehe um «eine Sehnsucht nach Frieden, die nicht kleinzukriegen ist, trotz aller Kriege, trotz allen Unrechts in dieser Welt», so Hofmann mit Blick auf die weltweiten Krisenherde.
Auch jenen Menschen, für die der christliche Glaube keine Relevanz mehr habe, fehle mutmaßlich die zentrale Botschaft von Weihnachten: «In diesem Type kommen Hoffnung und Licht in diese Welt.» Gott komme, um mittendrin zu sein in dem, was das Leben der Menschen anstrengend und schwer mache. Er bringe Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit in die Welt, erklärte die Bischöfin auch mit Blick auf die «Hartherzigkeit» europäischer Migrationspolitik.
Weihnachten stärke die Hoffnung auf ein liebevolles Miteinander. Die himmlische Ruhe der Heiligen Nacht schenke Kraft, «in dieser gefährdeten Welt zu leben und für Frieden und Liebe einzustehen, in unseren Familien, in unseren Nachbarschaften, in unserem Land».
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