Menschen stellen sich das Weltall oft als leer und steril
vor. Aber das stimmt nur teilweise. In Wahrheit treiben in unserem Sonnensystem
viele Wolken aus Staubkörnchen und gefrorenen Steinchen umher. Sie stammen aus dem
Schweif längst vorbeigezogener Kometen, manchmal auch von Asteroiden – eine Artwork interplanetarer Dreck.

Für Menschen hat das einen schönen, je nach Scenario sogar
romantischen Nebeneffekt: 12-mal im Jahr taucht die Erde auf ihrem Weg um die
Sonne durch eine dieser Schmutzwolken.
Die Steinchen und Staubkörnchen dringen dann als Meteore mit rasanter
Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein. Viele von ihnen verglühen dabei in
einer hellen, kilometerlangen Leuchtspur. Oder anders formuliert: Achtung,
Sternschnuppe!