Der Fußball hat seit Jahren ein Gewaltproblem, sagt Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel. Nun sollen schärfere Regeln helfen – aber Schnabel setzt auf etwas anderes.
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Die deutschen Fußballstadien müssen sicherer werden, so haben es Bund und Länder bereits im vergangenen Jahr beschlossen. Hamburg leitet eine Arbeitsgruppe, die konkrete Schritte erarbeiten soll, vom 3. bis 5. Dezember wollen die Innenminister darüber beraten. Im Interview spricht der Hamburger Polizeipräsident Falk Schnabel, 56, über Verletzte, Proteste der Ultras, die Belastung für Beamte bei Risikospielen und konkrete Schritte.
DIE ZEIT: Herr Schnabel, bei beiden großen Hamburger Klubs kam es zuletzt zu Gewalt: Ultras des FC St. Pauli lieferten sich eine heftige Schlägerei mit Wolfsburg-Followers am Hauptbahnhof in Hannover. Und als im Februar vermummte HSV-Anhänger vor dem Lokal Rutsche auf ältere Followers des 1. FC Köln einprügelten, gab es bundesweites Entsetzen. Sehen Sie da ein tieferes Downside?
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