Die Schüler der 9. Klasse in Westaustralien erzielten bei den diesjährigen NAPLAN-Tests einige der besten Ergebnisse des Landes, während die Schüler der 3. Klasse deutlich schlechter abschnitten.
Die australische Behörde für Lehrpläne und Anforderungen (Australian Curriculum and Requirements Authority) veröffentlichte am späten Dienstagabend neue Daten, die bestätigten, dass fast die Hälfte aller Drittklässler in Westaustralien die Kompetenzanforderungen in Grammatik und Zeichensetzung nicht erfüllten.
Um die erforderlichen Kompetenzen nachzuweisen, sollten Studierende im NAPLAN-Test in den beiden oberen Bereichen abschneiden.
Im Bereich Lernen erreichten fast 38 Prozent der Drittklässler in Westaustralien nicht die erforderlichen Kompetenzen – das drittniedrigste Ergebnis im ganzen Land, nur knapp vor Tasmanien – und im Bereich Rechtschreibung fielen fast 41 Prozent in die Kategorien „in Entwicklung“ oder „benötigt zusätzliche Unterstützung“.
Für die Schüler der 9. Klasse des Bundesstaates war es eine einzigartige Geschichte: Sie erzielten landesweit die besten Ergebnisse sowohl im Lesen als auch im Rechnen, wobei fast 71 Prozent der Schüler in jedem Testbereich die Kompetenzstufe erreichten.
Die Ergebnisse bestätigten zudem, dass Studierende, die in sehr abgelegenen Gebieten des Bundesstaates wohnen, im Vergleich zu allen anderen Bevölkerungsgruppen deutlich zurückliegen – fast 64 Prozent lagen in allen Testbereichen unterhalb der Kompetenzstufe und nur 0.7 Prozent befanden sich in der Kategorie „überdurchschnittlich“.
Schulministerin Sabine Winton lobte alle Schüler der WA-Colleges, die die Hälfte der Prüfungen abgelegt hatten, insbesondere die Schüler der 9. Klasse für ihre hervorragenden Ergebnisse.
Sie erinnerte jedoch Eltern und Studenten daran, dass die Ergebnisse zwar ein hervorragender Indikator für den Fortschritt seien, aber nicht der entscheidende Faktor für die Art und Weise, wie die Mittel eingesetzt werden.
Die Ergebnisse der NAPLAN-Tests, an denen im März 1.26 Millionen Kinder teilnahmen, zeigen landesweit, dass fast 33 Prozent der Schüler entweder „weitere Unterstützung benötigen“ oder „sich weiterentwickeln“.
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